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BioBall Podcast

Urbane Kreisläufe schließen: Lösungen für eine biobasierte Wirtschaft
Im "BioBall-Podcast" kommen Menschen zu Wort, die die Chancen der Bioökonomie in der Metropolregion Frankfurt Rhein/Main ergriffen haben: Es geht nicht nur um innovative Technologien, sondern auch um nachhaltige Unternehmensstrategien, zukünftige Märkte und den notwendigen regulatorischen Rahmen.

Die Podcast Reihe gewährt so einen spannenden Einblick in die Entwicklung von kreislaufbasierten Innovationen aus der Sicht von Wirtschaft, Wissenschaft, kommunaler Verwaltung und Politik. Der Bioökonomie-Experte Manfred Kircher wird dazu mit seinen inspirierenden Gästen die Bioökonomie aus deren unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen beleuchten:

  • Welche Rolle spielt die Bioökonomie auf den Weg zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Metropolregion heute und zukünftig?
  • Welche Hürden gab es bei der Umsetzung zu überwinden? Welche Chancen konnten ergriffen werden?
  • Und welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sind erforderlich, um den wirtschaftlichen Strukturwandel voranzubringen?

Freuen Sie sich auf interessante Einsichten von Vordenkerinnen und Vordenkern, die sich der Entwicklung der Bioökonomie in der Metropolregion verschrieben haben.

Dieser Podcast wird freundlicherweise von Technologieland Hessen unterstützt, eine Initiative des Hessischen Wirtschaftsministeriums, umgesetzt von der Hessen Trade & Invest GmbH.



Wie kann die Ernährung von Tieren nachhaltiger gestaltet werden?

BioBall im Gespräch mit Thomas Häußner, Evonik Operations GmbH

In der Nahrungsmittelindustrie fallen an vielen Stellen verschiedenartige biogene Reststoffe an. Diese werden zwar zum Großteil bereits genutzt, jedoch häufig ohne sachgemäße Verwertung der Nährstoffbestandteile. Eine Zuführung zurück in den Nahrungsmittelkreislauf - zum Beispiel in Form von Futtermitteln - kann aus verschiedenen ernährungsphysiologischen oder stofflichen Gründen problematisch sein. Das Chemieunternehmen Evonik hat sich diesem Problem angenommen und arbeitet an der Aufwertung biogener Reststoffe, um sie für Futtermittel nutzbar zu machen.

Thomas Häußner arbeitet zusammen mit Forschungsinstituten an Additiven, die es bestimmten Insektenarten ermöglichen sollen, biogene Reststoffe effizient zu verwerten. Die Insekten stehen durch die Nutzung als Protein- und Nährstoffquelle für die Nutztierhaltung wieder zur Verfügung, was sie zu einer wichtigen Schnittstelle im Nahrungskreislauf macht.

Sie können sich die Folge 10 (Sep. 2022) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Wie können chemische Produkte für die Industrie und den Mobilitätssektor nachhaltig hergestellt werden?

BioBall im Gespräch mit Dr. Armin Günther, Air Liquide Engineering & Construction

Air Liquide arbeitet seit Jahren an der Optimierung bestehender Technologien, der Entwicklung verschiedener neuen Technologien im Rahmen der Herausforderungen zur Energiewende und auch um z.B. aus Reststoffen neue Produkte herstellen zu können. Neben Wasserstoff und weiteren Gasen spielen dabei auch andere chemische Produkte eine wichtige Rolle.

Der Frage, welche Ziele sich das Traditionsunternehmen für die Zukunft gesetzt hat, geht Manfred Kircher im Gespräch mit Dr. Armin Günther von Air Liquide Engineering & Construction auf den Grund.

Sie können sich die Folge 9 (Jul. 2022) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Welche Rolle spielt die Biotechnologie für die Reststoffverwertung?

BioBall im Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Dirk Holtmann, Prodekan des Fachbereichs Life Science Engineering, Technische Hochschule Mittelhessen

In der Erarbeitung von Lösungen für eine nachhaltigere Welt spielen Netzwerke eine wichtige Rolle. Im BioBall Innovationsbündnis entwickelt Prof. Dr.-Ing. Dirk Holtmann von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) innovative Bioprozesse zur Verwertung von Reststoffen im Rahmen einer biobasierten Kreislaufwirtschaft.

In einem spannenden Gespräch zwischen Manfred Kircher und dem Prodekan des Fachbereichs Life Science Engineering geht dieser auch auf die Nachhaltigkeitsziele der THM bis 2030 ein.

Sie können sich die Folge 8 (Jan. 2022) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Wie funktionieren Kreisläufe im Reinigungsproduktbereich?

BioBall im Gespräch mit Dr. Edgar Endlein, Geschäftsführung Forschung & Entwicklung, Werner & Mertz GmbH, Mainz

Das Unternehmen Werner & Mertz aus Mainz ist vielleicht nicht vielen ein Begriff, die dahinter stehenden Marken schon: Sei es Frosch oder Erdal, seit Jahrzehnten produziert das Unternehmen, das sich einer ganzheitlich nachhaltigen Wirtschaftsweise verpflichtet hat, umweltfreundliche Waschmittel, Haushalts- und Industriereiniger.

Erreicht werden soll eine möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft innerhalb des eigenen Sortiments. Wieso Pflanzenöle dabei eine große Rolle spielen und weshalb das Produktdesign für Recycling entscheidend ist, erklärt Dr. Edgar Endlein im Gespräch mit Dr. Manfred Kircher.

Sie können sich die Folge 6 (Nov. 2021) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:

Hinweis: Am Beginn des Gesprächs ist die Tonqualität für wenige Sekunden leider nicht optimal. Wir bitten um Entschuldigung.



Wie wichtig ist die Politik für Innovation in der Abfallwirtschaft?

BioBall im Gespräch mit Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt am Main und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen

Seit fast einem Jahrzehnt ist Rosemarie Heilig Dezernentin für Umwelt in Frankfurt. Das Dezernat sieht sich vielfältigen und immer im Wandel begriffenen Aufgaben gegenüber. Besonders auch im Bereich Abfallentsorgung und -verwertung engagiert sich Rosemarie Heilig durch Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft. Auch BioBall ist ein potentieller Partner.

Welche Entwicklungen das Dezernat anstoßen kann, welchen Einfluss die Politik auf die Abfallwirtschaft hat und welche Ziele für die nächsten Jahre bestehen, erklärt Rosemarie Heilig im Gespräch mit Dr. Manfred Kircher.

Sie können sich die Folge 7 (Jan. 2022) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Wie kann Biomüll CO2-Emissionen reduzieren?

BioBall im Gespräch mit Peter Dumin, Geschäftsführer der Rhein-Main Biokompost GmbH

Die Bioabfallbehandlungsanlage der RMB, der Rhein-Main Biokompost GmbH in Frankfurt gewinnt aus Biomüll klimaneutral wertvolle Ressourcen. Mit neuen Technologien könnte in Zukunft der Atmosphäre dabei sogar aktiv CO2 entzogen werden.

RMB-Geschäftsführer Peter Dumin verrät im Gespräch mit Dr. Manfred Kircher, wie das geht, wie zukünftige Entwicklungen aussehen und wie eine Müllanlage mitten in der Stadt bestehen kann.

Sie können sich die Folge 5 (Okt. 2021) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Wie sieht eine Bioökonomie im Wasser aus?

BioBall im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Wilke, Institut für Tierökologie und Spezielle Zoologie, JLU Gießen

Das Stichwort Bioökonomie wird eher mit der Nutzung von Zucker, Stroh und Holz in Verbindung gebracht, als mit Aquakulturen. Doch auch die Aquakultur ist seit jeher eine Form der biobasierten Kreislaufwirtschaft. Kreislaufsysteme vermindern nicht nur die Energiekosten, sie können auch eine sehr effiziente Möglichkeit darstellen wie Reststoffe genutzt und gleichzeitig das Tierwohl gesteigert werden kann.

Thomas Wilke, Professor für Spezielle Zoologie und Biodiversitätsforschung am Institut für Tierökologie und Spezielle Zoologie, JLU Gießen, erläutert im Gespräch mit Dr. Manfred Kircher, wie genau eine Garnelenzucht in der Metropolregion aussehen kann und wie BioBall hier ansetzt.

Sie können sich die Folge 4 (März 2021) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Wie gestaltet sich ein ressourcenschonendes Stoffstrommanagement in Städten?

BioBall im Gespräch mit Prof. Dr. Liselotte Schebek, Leiterin des Instituts IWAR an der TU Darmstadt

Aus Rest- und Abfallstoffen ein neues Produkt herstellen – das klingt überzeugend. Doch wie hoch ist das reelle Potential dieser Ressourcen in einer Metropolregion? Welche Reststoffe sind in ausreichender Qualität und Quantität vorhanden und wie hoch ist der Aufwand aus diesen Reststoffen ein neues Produkt zu machen?

Prof. Dr. Liselotte Schebek, Leiterin des Instituts IWAR an der TU Darmstadt, erläutert im Gespräch mit Dr. Manfred Kircher, wie sich die Reststoffnutzung in den letzten Jahren verändert hat, wie CO2 als Rohstoff genutzt wird und welche Technologien schon keine Zukunftsmusik mehr sind, sondern bereits gelebte Praxis.

Sie können sich die Folge 3 (März 2021) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Die Bedeutung von Kommunen für eine biobasierte Wirtschaft

BioBall im Gespräch mit Michael Kolmer, Leiter des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt

Denkt man an die Bioökonomie, kommen einem eher Feldlandschaften als Häuserschluchten in den Sinn. Doch auch im urbanen Kontext hat eine kreislauforientierte, biobasierte Wirtschaft viel Potential.

In dieser zweiten Episode von BioBall erklärt Michael Kolmer im Gespräch mit Manfred Kircher, warum Stadtentwicklung nachhaltig gedacht werden muss, wie Kreislaufwirtschaft Eingang in urbane Konzepte findet und warum Nachhaltigkeit immer auch Wirtschaftsförderung bedeutet. Am Beispiel Darmstadts und unter Einbezug des BioBall-Konzepts ergibt sich dabei ein spannender Einblick in die Bedeutung von Kommunen in einer biobasierten Wirtschaft.

Sie können sich die Folge 2 (Feb. 2021) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:



Wie funktionieren urbane Kreisläufe
am Industriestandort Höchst?

BioBall im Gespräch mit Björn Krix, Strategisches Produktmanagement Entsorgung der Infraserv Höchst, Frankfurt am Main

Der erste BioBall Podcast zeigt, dass Bioökonomie am Industriepark Höchst schon gelebte Praxis ist. Koppel- und Kaskadennutzung von biogenen Abfall- und Reststoffen ist für den Industriepark Höchst sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll.

Manfred Kircher spricht mit Björn Krix zu biobasierten Innovationen an einem der größten Industrieparks Deutschlands - sowie zu den Potentialen der Bioökonomie für Wirtschaft und Klimaschutz.

Sie können sich die Folge 1 (Feb. 2021) der PodCast-Reihe hier anhören oder nutzen Sie direkt das Panel:

Unterstützung:


Das Vorhaben wird durch die BMBF-Fördermaßnahme "Innovationsräume Bioökonomie" im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" gefördert.

Geschäftsstelle:

Provadis Hochschule

Die Provadis Hochschule ist die Hochschule der Industrie und bietet deutschlandweit für über 1200 Studierende natur- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge dual und berufsbegleitend an.

DECHEMA e.V.

Die DECHEMA e.V. ist das kompetente Netzwerk für chemische Technik und Biotechnologie in Deutschland. Als gemeinnützige Fachgesellschaft vertritt sie diese Gebiete in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.